SPIELZEIT 2019 / 2020

HERR EISATNAF

Hamburger Puppentheater - 2019

 
DSC_2827
004-2019-CORA-SACHS-Herr_Eisatnaf-Square
Regen
Flohzirkus
Unter Wasser
Finger-Freund

Mit Fantasie erobern Kinder die Welt. Davon ist der wundersame Herr Eisatnaf überzeugt und nimmt unsmit auf eine Reise: ein Zirkus der Fantasie bevölkert seinen Koffer.Das Publikum taucht in ein Panoptikum des Wunderlichen.

Mit einem Hauch Nostalgie entspinnt erGeschichten, fordert zum genauen Hinsehen und Beobachten auf und verleitet uns alle zum begeisterten Staunen. 

Er lädt die Kinder in der Verzauberung und in seiner Direktheit ein, sich der Möglichkeit der eigenen Gedanken und Fantasie bewusst zu werden. Es ist eine magische Welt, in der alles Unmögliche möglich scheint, oder besser: in der das Unmögliche das ganz Normale ist. 

Spiel: Paul Behren

Regie Kostüm Figuren: Cora Sachs

Live Mapping und Video: Mara Wild

Bühne: Kathrine Altaparmakov

Musik: Nis-Momme Köpp

Technik: Ole Schmetzer

Grafik: Kevin Visdeloup

Fotos: Steffen Baraniak

Produktionsleitung: Zwei Eulen

In Kooperation mit dem Hamburger Puppentheater - gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds Darstellende Künste im Programm Konfigurationen und der Hamburgischen Kulturstiftung

ANASTASIA - WANN BEKOMMST DU DEINE JUWELEN ZURÜCK?

monsun.theater Hamburg - 2020

 
DSC_6247
DSC_5732
DSC_6206
DSC_6173
DSC_6161
DSC_6125
DSC_6059
DSC_5996
DSC_6124
DSC_5959
DSC_5947
DSC_5904
DSC_5723
DSC_5715
Anastaisa

EINE PSEUDOLOGISCHE AUFERSTEHUNGSGESCHICHTE

„Es ist dem Gericht unmöglich, seine Entscheidung in Kürze zu begründen. Eine auch nur annähernd vollständige Begründung füllt ein Buch.“
(Urteilsverkündung zum Fall Anna A. am Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg)

Wiederauferstehungsmythos, Verschwörungstheorie, Kaspar-Hauser-Geschichte: Als 1920 ein „Fräulein Unbekannt“ aus dem Berliner Landwehrkanal gezogen und in die Psychiatrie eingeliefert wird, ahnt niemand, welche spektakuläre Wendung der missglückte Selbstmordversuch nehmen wird. Bald behauptet die Unbekannte, sie sei die letzte Überlebende des Massakers an der Zarenfamilie Romanow: die Großfürstin Anastasia. Anna Anderson, wie sie sich später nennt, wird die Rolle der verkannten Zarentochter bis zum Ende ihres Lebens spielen. Jahrzehntelang beschäftigt sie sich mit Psychiatrie, Justiz, Medien und Öffentlichkeit. Die Geschichte vom armen Waisenmädchen, das sein Gedächtnis verliert, quer durch Europa flieht und eigentlich eine Prinzessin ist, fand Eingang in die Populärkultur und inspirierte Musicals, Bücher und Filme. 
Basierend auf dokumentarischem Material findet das Faszinosum um die ikonisch gewordene Geschichte der angeblichen Anastasia ihren Weg auf die Bühne. In surrealen Collagen kommen Zeugen, Wegbegleiter*innen, Freund*innen und Feind*innen der vermeintlichen Großfürstin zu Wort.

Regie und Maske: Cora Sachs

Text und Recherche: Anne Rietschel

Spiel: Lisa Ursula Tschanz

Bühne und Licht: Kathrine Altaparmakov 

Video und Live Visuals: Mara Wild 

Kostüm: Louise Tresvaux du Fraval

Musik: Nis-Momme Köpp

Grafik: Kevin Visdeloup

Foto: G2 Baraniak

Technik: Ole Schmetzer

Eine Koproduktion mit dem monsun.theater.

Gefördert durch die Claussen-Simon-Stiftung.

"Cora Sachs erzählt die Geschichte einer Hochstaplerin als Gewissheiten verwirrenden Grenzgang zwischen Performance und Objekttheater. „Anastasia“ erweist sich so als kluges, hintergründiges Spiel mit Manipulationen."

Falk Schreiber - Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst 

 

"Cora Sachs macht in ihrer jüngsten Arbeit deutlich, dass das Leben oft die besten Stoffe liefert. Mit ihrer biographischen Recherchearbeit gibt sie den zahlreich sprudelnden Gerüchte um die Zarentochter einen Rahmen, der über die persönliche Geschichte hinausweist. Dank ihrer äußerst wandlungsfähigen und verschmitzten Darstellerin Lisa Ursula Tschanz wurde diese Spurensuche zu einem unterhaltsamen und erkenntnisreichen Vergnügen." 

Birgit Schmalmack - Hamburgtheater.de

 

"...eine sehenswerte Stunde zwischen Geschichtslektion, Erinnerungsstück und Identitätssuche."

Annette Stileke - Hamburger Abendblatt